Mit einem Gedenkstein und einer Esche am Bleichstein erinnert Herdecke nun dauerhaft an Carl-August Thomashoff – den engagierten Unternehmer, Kommunalpolitiker, Förderer und Bürger unserer Stadt.
Bereits im vergangenen Jahr war an der heutigen Erinnerungsstätte eine Esche gepflanzt worden, die für Beständigkeit steht. Ergänzt wurde der Ort inzwischen durch einen rund 1,50 Meter großen Gedenkstein aus Ruhrsandstein, der an das Leben und Wirken Thomashoffs erinnert.
Carl-August Thomashoff prägte das gesellschaftliche und politische Leben Herdeckes über viele Jahre. Er war Träger des Ehrenrings und der Ehrennadel der Stadt Herdecke, sondern auch jahrzehntelang Mitglied des Rates und über Jahre stellvertretender Bürgermeister. Darüber hinaus wurde ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt Herdecke verliehen.
Die Idee zur Erinnerungsstätte entstand 2024 auf Initiative der MIT Herdecke-Wetter und ihres Vorsitzenden Marc Schulte. Besonders erfreulich: Die Ehrenbürgerwürde und die Erinnerungsstätte wurden über alle Parteigrenzen hinweg einstimmig unterstützt.
Dr. Katja Strauss-Köster MdB, CDU-Stadtverbandsvorsitzende und ehemalige Bürgermeisterin, würdigte Carl-August Thomashoff als einen Menschen, der Herdecke geprägt und Verantwortung übernommen hat, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Der breite politische Konsens sei ein starkes Zeichen für unsere Stadt.
Der Erste Beigeordnete Dennis Osberg würdigte die langjährigen Verdienste von Carl-August Thomashoff für die Stadt Herdecke. Auch Ehefrau Beate Thomashoff hielt eine Rede und ging auf den Familienmenschen Carl-August Thomashoff ein.
Unser herzlicher Dank gilt der Stadt Herdecke, der Familie Thomashoff, allen politischen Unterstützern sowie den Steinbildhauern Jeremias und Timothy Vincent.
Die Erinnerungsstätte steht für das, was Carl-August Thomashoff vorgelebt hat: Verantwortung, Zusammenhalt und ein gutes Miteinander in unserer Stadt.