CDU Herdecke erkundigt sich vor Ort über den Stand der Baumaßnahmen an der Berliner Straße 

Vertreter der CDU Herdecke haben sich am vergangenen Mittwoch zusammen mit Herrn Röder von den Technischen Betrieben Herdecke an der Baumaßnahme Berliner Straße getroffen, um sich vor Ort einen Überblick des Baufortschritts zu verschaffen und sich über das weitere Vorgehen zu informieren.

Hintergrund des Besuchs waren Anfragen von Anwohnern an die CDU Herdecke hinsichtlich des Standes der Baumaßnahmen und wie lange diese noch andauern würden. Da die Beantwortung dieser Fragen auch im Interesse der CDU ist und gleichzeitig aktuelle Informationen zum Thema Straßen- und Kanalbau eingeholt werden sollten, wurde ein Termin zur Baustellenbesichtigung mit Herrn Röder von den Technischen Betrieben Herdecke (TBH) vereinbart. Dieser konnte über das allgemeine Vorgehen informieren und ging auch auf die Notwendigkeit der Kanal- und Straßenbaumaßnahme ein. Auf Grund des Alters und des entsprechenden Zustandes sah das städtische Abwasserbeseitigungskonzept in diesem Jahr die Erneuerung des Kanals vor, der nach über einem halben Jahrhundert alterungsbedingte Undichtigkeiten u.a. aufgrund von Bewegungen im Erdreich sowie durch verwitterte Dichtungen aufwies. Die Dringlichkeit der jeweiligen Baumaßnahmen wird anhand von Videoüberwachungen innerhalb der Kanäle regelmäßig bewertet.

Der untere Bauabschnitt der Berliner Straße hin zur Ender Talstraße ist fast abgeschlossen und konnte mit neuen und im Durchmesser größeren Kanalrohren ausgestattet werden, die für die heutigen Witterungsverhältnissen mit immer mehr Starkregenfällen ausgelegt sind. Gleichzeitig zu der Kanalbaumaßnahme wurde entschieden, dass die Straßenumbaumaßnahme, welche ebenfalls mit auf der städtischen Prioritätenliste steht, angegangen wird, sodass bauliche Synergieeffekte genutzt und die umlagepflichtigen Abgaben der Anwohner im Vergleich zu zwei Baumaßnahmen reduziert werden. Mängel in der Fahrbahndecke und auf den Gehwegen waren hier die ausschlaggebenden Gründe.

Die Mitglieder der CDU Herdecke konnten im unteren Bauabschnitt bereits die fast vollendete Maßnahme begutachten und sich von der Notwendigkeit dieser Modernisierung überzeugen lassen. Ebenfalls positiv auffallen konnte die neue LED Straßenbeleuchtung, die etwa 30% energieeffizienter und günstiger als die vorherige Anlage ist und in der kommenden Woche installiert werden kann. Herr Röder konnte die Anwesenden noch darüber informieren, dass für die neuen Kanäle eine Lebensdauer von rund 80 und für die Straße von rund 40 Jahren zu erwarten sei. Seitlich in den unteren Kurven musste die Fahrbahn noch durch Stützwände stabilisiert werden, deren Baukosten jedoch nicht auf die Umlagebeteiligung der Anwohner angerechnet wird. Natürlich sind alle Übergänge und baulichen Maßnahmen barrierefrei. Aufgrund dieser Informationen zu den baulichen Maßnahmen und den Eindrücken, die vor Ort gesammelt wurden, konnten die CDU Mitglieder hier einen deutlichen Mehrwert für die Anwohner erkennen. Dies deckt sich auch mit den Berichten von Herrn Röder, der zudem über ein gutes Verhältnis zwischen Bauunternehmen und Anwohnern berichten konnte.

Durch die gute Absprache zwischen den Arbeitskolonnen der Kanal- und Straßenbaumaßnahmen wird der Bauzeitraum, der auf Ende dieses Jahres terminiert wurde, inklusive der Fertigstellung des zweiten Abschnitts bis zur Einmündung Philipp-Nicolai-Weg, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eingehalten, wenn nicht sogar um einige Wochen verkürzt.

Für das kommende Jahr steht die Eisenbahn-Brücke in der Goethestraße weit oben auf der Dringlichkeitsliste der Umbaumaßnahmen auf Herdecker Stadtgebiet, sodass es hier zu einer Modernisierung kommen wird. Ob gleichzeitig zu diesem Vorhaben auch der weitere Verlauf der Goethestraße erneuert wird, steht zum jetzigen Stand noch nicht fest und wird zeitnah geprüft.

Für die Mitglieder der CDU waren die Eindrücke und Informationen sehr aufschlussreich und interessant. Der Dank galt Herrn Röder von den Technischen Betrieben Herdecke und den Baufirmen, die die Maßnahmen sehr gewissenhaft umsetzen. „Besonders der respekt- und rücksichtsvolle Umgang zwischen Straßenbauarbeitern, Polieren und Anwohnern ist zu erwähnen, da hierdurch die Sorgen und Absichten aller Beteiligten berücksichtigt werden, was zu einem positiven gegenseitigen Verständnis führt“, so Georg Torwesten, Vorsitzender des CDU Arbeitskreises Bauen und Planen.