Feuerwehrgebäude Herdecke

CDU mit Vorschlägen zur Erweiterung der Herdecker Feuerwache

Zu Recht beklagt sich die Herdecker Feuerwehr bereits seit Jahren über Platzmangel an der Wache am Herdecker Bach. Auch die Rettungswache platzt aus allen Nähten.

Bei allen Einsätzen muss es schnell gehen. Wenn dann kein ausreichender Parkraum für die Einsatzkräfte zur Verfügung steht, geht wichtige, möglicherweise lebenswichtige Zeit verloren. Vor allem große Einsätze erfordern große Mannschaftsstärken der Bediensteten und der vielen Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr.

„Erst vor kurzem hat der Brand im Edeka im Quartier Ruhraue gezeigt, wie schnell unsere Feuerwehr ist und wie effektiv dadurch Schlimmeres verhindert werden konnte. Alle Feuerwehrleute absolvieren ein wahnsinniges Pensum wenn es darauf ankommt“, so die Herdecker Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster.

Die Bürgermeisterin traf sich mit einigen CDU Politikern im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema Sicherheit vor Ort an der Feuerwache Herdecke. Dabei war auch Hartmut Ziebs, der ehemalige Präsidenten des Deutschen Feuerwehrwehrverbandes.

Das Treffen vor Ort hatte einen ganz bestimmten Anlass, denn die CDU hat sich mit der Thematik zur Erweiterung der Feuerwache beschäftigt und ist gegenüber der Feuerwache am Herdecker Bach fündig geworden.

CDU Herdecke bei der Feuerwehr

Ein Grundstück dort bietet die Möglichkeit für Neubauten von Rettungswache, Dienstwohnungen und Parkplätzen. In einem ersten Gespräch hat der Grundstückseigentümer mitgeteilt, dass er sich freue der Stadt und der Feuerwehr helfen zu können. „Für ihn ist es etwas Besonderes, denn die alte Feuerwache wurde von ihm als Bauunternehmer errichtet“, so Doris Voeste, die sich im Vorhinein mit dem Eigentümer getroffen hatte.

Monika Kleinevoß, CDU Ratskandidatin im betroffenen Wahlbezirk dazu: „Das Grundstück bietet verschiedene Möglichkeiten zur Erweiterung der Wache. Eine konkrete Planung sollte aber im engen Schulterschluss mit den Feuerwehrleuten erstellt werden und die Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans berücksichtigen“.

Hartmut Ziebs wies darauf hin, dass ein intelligentes Konzept ein sogenanntes „Feuerwehrwohnhaus“ sei, das zum Beispiel in Ennepetal und in Schwelm mit großem Erfolg realisiert wurde. Vorstellen könnte man sich auch hier einen Multifunktionsbau, der günstigen Wohnraum für die Feuerwehrleute in der oberen Etage mit einer darunterliegenden Rettungswache und einem Angebot von weiteren Parkplätzen kombiniert.

„Im Übrigen ist die Herdecker Feuerwehr eine tolle Truppe mit einem riesigen Engagement“, so Hartmut Ziebs weiter.

Nach Auffassung der CDU wäre die Realisierung eines „Feuerwehrwohnhauses“, so denn es von der Feuerwehr auch gewünscht sei, auch eine Anerkennung des großen ehrenamtlichen Einsatzes. Gleichzeitig würde man der Herdecker Bevölkerung eine schnelle Einsatztruppe zum Brandschutz zur Verfügung stellen.

Der Referent der Veranstaltung zum Thema Sicherheit, der innenpolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion Dr. Christos Katzidis war mit bei dem Termin vor Ort und konnte anschließend feststellen: „Es ist wichtig unseren Feuerwehrleuten die verdiente Wertschätzung entgegenzubringen. Toll, dass die Herdecker Bürgermeisterin und die CDU dies hier in die Hand nehmen und sich um nachhaltige Lösungen für bestehende Probleme bemühen.“