CDU Herdecke begrüßt Förderangebot der Landesregierung NRW

Verantwortung beim Landrat

Viele Schülerinnen und Schüler nutzen für den Schulweg den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Insbesondere in den morgendlichen Verkehrsspitzen stößt dieser oft an seine Grenzen. Während der Coronapandemie gilt dies natürlich noch verstärkt.

„Auch in Herdecke kam es in den letzten Tagen zu tumultartigen Zuständen an den Bushaltestellen. Eltern haben mir gegenüber schon mehrfach ihre Besorgnis geäußert. Auch Petitionen für mehr Schulbusse sind bereits im Umlauf. Um Schulbusse nicht zu Corona Hotspot werden zu lassen, stellt die Landesregierung NRW jetzt weitere Finanzmittel zur Verfügung. Genau wie in der Schule muss auch auf dem Weg dahin auf die Sicherheit und Gesundheit der Kinder geachtet werden.“, so Oliver Tiefmann, Rats- und Kreistagskandidat der CDU Herdecke.

Oft mussten Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen die Erfahrung machen, entweder an der Bushaltestelle stehengelassen zu werden, weil die Busse bereits überfüllt waren oder einen der letzten Plätze in einem Bus zu ergattern, ohne dass der Mindestabstand gewahrt werden konnte.

„Die Verwaltung hat bereits direkt zu Schulanfang den Mehrbedarf an Bussen an den Kreis kommuniziert. Wir hoffen, dass der Landrat eine Lösung findet und auf das Angebot der Landesregierung eingeht.“, so Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster auf Nachfrage der CDU.

Nach Abfrage über freie Kapazitäten beim Verband nordrhein-westfälischer Omnibusunternehmen hat die nordrhein-westfälische Landesregierung nun für eine Erweiterung des Angebotes im Schülerverkehr gesorgt und stellt hierfür 13,5 Millionen Euro zur Verfügung. Den Kreisen, kreisfreien und kreisangehörigen Städten und Gemeinden soll in ihrer jeweiligen Funktion als Schulträger bzw. Aufgabenträger des ÖPNV mit sofortiger Wirkung ein Förderangebot unterbreitet werden, bei dem die Mehrausgaben für zusätzlich eingesetzte Fahrzeuge im Schülerverkehr im Wege der Vollfinanzierung gefördert werden sollen.

1000 zusätzliche Busse stehen bereit von denen, laut Medieninformationen und Aussagen des Verbandes nordrhein-westfälischen Omnibusunternehmer erst 200 abgerufen wurden.

„Wir begrüßen den Vorstoß der Landesregierung sehr und freuen uns, dass unsere Verwaltung so schnell reagiert hat. Wir hoffen auf ein baldiges Handeln des Landrates und eine damit einhergehende Entspannung der Situation.“, so Oliver Tiefmann abschließend.