Schildbürgerstreich von SPD, Linken und Teilen der Grünen

In der vergangenen Ratssitzung stand auf Antrag der CDU erneut der TOP Freibad zur Diskussion und Abstimmung.  Im April hatte sich eine Mehrheit des Rats für die Öffnung des Freibads und die damit verbundenen Reparaturarbeiten ausgesprochen. Diesen Vorstoß haben auch Teile der CDU unterstützt, um den Kindern, Familien und Jugendlichen eine Freibadsaison zu ermöglichen, es war eine Öffnung für Anfang Juli anvisiert.

In der Hauptausschusssitzung Mitte Juni teilte die Verwaltung mit, dass mit einer Öffnung frühestens Ende August/Anfang September zu rechnen sei, da sich keine Betriebe finden würden, die die notwendigen Reparaturarbeiten durchführen können/wollen. Das war Grund für die CDU Herdecke in Gänze den Antrag zu stellen, das Freibad in diesem Jahr weder  zu öffnen noch die Reparaturarbeiten durchzuführen. Lt. Verwaltung belaufen sich die Kosten, die dadurch eingespart werden könnten, auf über eine Viertelmillion Euro.

„Diese hohe Summe, die Tatsache, dass bisher kein Betrieb für die Reparaturarbeiten gefunden werden konnte – es müssen neue Düsen für die alte Filteranlage angefertigt werden – und die Tatsache, dass das Freibad lediglich zwei Wochen geöffnet sein würde, lassen uns zu keinem anderen Ergebnis kommen, als an dieser Stelle die Reißleine zu ziehen.“, so Christian Brandt.

Aus Sicht der CDU könnte dadurch ebenfalls Zeit gewonnen werden, um mit den Planungen für die Komplettsanierung des Herdecker Freibads zu beginnen. Für diesen Antrag fand sich im Rat leider keine Mehrheit.  Stattdessen wollen SPD, Linke und Teile der Grünen über eine Viertelmillion Euro an Steuergeldern versenken, um im positivsten Fall das Freibad im September für zwei Wochen zu öffnen.  Zugleich verhindern diese Parteien dadurch frühzeitige Planungen und den frühzeitigeren Beginn der Arbeiten für eine Sanierung des Freibades. „Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern sieht anders aus“, so die CDU Herdecke abschließend.