SOforthilfe für Herdecker Schulen

Landesregierung stellt rund 120.000 € Soforthilfe für die Anschaffung digitaler Ausstattung an Herdecker Schulen

Herdecke – Die CDU Herdecke freut sich über die finanzielle Unterstützung von rund 120.000 € für die Förderung von digitaler Sofortausstattung an Schulen.

Die COVID-19-Pandemie hat viele Eltern vor die Herausforderung gestellt ein digitales Endgerät für den Unterricht auf Distanz anzuschaffen. Die Nordrhein-Westfälische Landesregierung gewährt nun Zuwendungen für die digitale Bildungsinfrastruktur durch eine digitale Sofortausstattung an Schulen in NRW.

Schulen werden nun umfangreich bei der Ausstattung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Endgeräten unterstützt, um das digitale Lernen auch von zu Hause zu ermöglichen. „Kinder und Jugendliche, die aufgrund der finanziellen Verhältnisse des Elternhauses bislang nicht auf solche Endgeräte zurückgreifen konnten, werden jetzt mit diesen ausgestattet.

Kein Kind darf bildungstechnisch abgehängt werden.

Dafür ist diese Finanzierung extrem viel wert“, so Harald Müller, Vorsitzender des Ausschusses Schule Kultur und Sport in Herdecke.  Die Schulträger können in einem vereinfachten Verfahren die Mittel auf direktem Wege bei den Bezirksregierungen beantragen. Antragsberechtigt sind alle Schulträger öffentlicher Schulen, Ersatzschulen sowie von Pflege- und Gesundheitsschulen. Die Endgeräte verbleiben im Besitz der Schulträger und werden den Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung gestellt.

Mit Inkrafttreten der Förderrichtlinie gilt ein rückwirkender Maßnahmenbeginn, datiert auf den 16. März 2020. Alle ab dem Zeitpunkt der Schulschließungen („Lockdown“) vorgenommenen Beschaffungen, mit dem Ziel der technischen Ausstattung von Schülerinnen und Schülern, können durch dieses Programm abgerechnet werden. Die Mittel aus dem Sofortausstattungsprogramm sind von den Schulträgern möglichst bis zum 31. Dezember 2020 vollständig abzurufen.

Die beschafften mobilen Endgeräte sollen anschließend dauerhaft für den Schulunterricht zur Verfügung stehen und so ein weiterer Schritt in Richtung moderner und digitaler Bildung sein. Für die Zukunft soll sichergestellt werden, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler am Unterricht auf Distanz teilnehmen können, sofern dieser aufgrund des Infektionsschutzes eingerichtet werden muss.

Im Rahmen der Direktfinanzierung wird die Anschaffung mobiler Endgeräte, also Laptops, Notebooks und Tablets, mit einem Höchstbetrag von 500 Euro pro Gerät gefördert. Der Bund mit 105 Millionen Euro und das Land Nordrhein-Westfalen mit 55 Millionen Euro finanzieren im Rahmen einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule insgesamt 90 Prozent der Ausgaben. Die Schulträger leisten einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 10 Prozent.